Das ungenutzte Potential des Kunstunterrichts

Kreativprozesse zur Förderung von Kindern mit Beeinträchtigungen: Ich mach mein Ding!

Zielgruppe: Lehrer/innen aller Schularten, besonders geeignet für Lehrkräfte an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), die das Fach Kunst nicht studiert haben

Leitung: Helga Essert-Lehn, freischaffende Bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin, Oberderdingen

Lehrgang 922764

19.03. - 21.03.2018

Montag - Mittwoch

Ziele

Die Teilnehmer/innen lernen
• lösungsorientiertes Arbeiten mit dem Medium Bildhauerei
• den Werkprozess zu strukturieren und zur individuellen Ausdrucksmöglichkeit zu führen
• unterschiedliche Materialen zu Skulpturen zu kombinieren und Werkstoffe gestaltbar zu machen

Programm

Wird Kunst als Schulung von ästhetischen Wahrnehmungen gesehen, kann sich der Mensch ganzheitlich erfahren und seine Sinne bewusster einsetzen. Sinnes- und Wahrnehmungsschulung führt so zum Kontakt mit der wirklichen Realität - der Erde, den Materialien, dem Mensch. Kunst darf zum Erlebnis werden!

Unter Anleitung der Künstlerin und Kunsttherapeutin Helga Essert-Lehn erproben die Teilnehmer/innen im eigenen Experiment den Prozess der Bildhauerei, um diesem Weg mit ihren Schüler/innen im Unterricht nachzugehen. Über den eigenen künstlerischen Prozess erfahren und erkennen sie die Möglichkeiten, den Werkprozess der Schüler/innen zu begleiten.

Von der Wahrnehmung des Materials, der ersten Skizze bis zum Aufbau der Skulpturen in unterschiedlichen Materialkombinationen experimentieren wir bildhauerisch. Das Scheitern als kreatives Potential bauen wir ebenso mit ein, wie das gemeinsame Betrachten der Werke - und lernen dabei. Vom Bild über das Material zum Objekt lernen die Teilnehmer/innen verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Emotionen und somit Techniken und Ansätze, um diese im Kunstunterricht umzusetzen.