Kunstwerke sprechen lassen

Mit dem neuen Grundschulplan arbeiten: Kinder sehen, erfahren, betrachten und beobachten – Kinder begegnen Kunst

Zielgruppe: Lehrer/innen der Grundschule und an der Primarstufe von Gemeinschaftsschulen, die Kunst/Werken unterrichten

Leitung: Damaris Scholler, Gemeinschaftsschuldirektorin, Stuttgart

Lehrgang 922768

07.05. - 09.05.2018

Montag - Mittwoch

Ziele

• Differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit entwickeln
• Eigene Kreativität entfalten
• Unterschiedliche Möglichkeiten der Begegnung mit Kunst erfahren und kennenlernen
• Bilder sicher im Unterricht einsetzen
• Den Bildungsplan als Leitfaden, Hilfe und Unterstützung für Vorhaben nutzen

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten mit Kindern Kunst zu entdecken.
Was denn, wie denn, wo denn?
Auf diese und andere Fragen werden Sie Antworten finden. Dabei entwickeln Sie Handlungssicherheit und Ideen für den eigenen Unterricht. Bilder bieten vielfältige Anlässe. Die Auseinandersetzung mit Bildern kann gleichzeitig Prozess und Produkt des Unterrichts sein. An Beispielen wird deutlich, wie Kinder ihre Eindrücke zum Ausdruck bringen, z. B. beim Beschreiben ihrer Wahrnehmungen, beim Benennen von Farben, Formen und deren Lagebezeichnungen, beim Vergleich von Bildern oder Schildern inhaltlicher Aussagen. Bildern begegnet man überall bewusst und unbewusst. Gespräche über Bilder sind gleichzeitig auch Gespräche mit ihnen. Hierzu werden wir in der gemeinsamen Zeit Möglichkeiten haben.
Die Reflektion über Kunstwerke (auch eigene Arbeiten) ist geeignet, die Wahrnehmung zu schulen und genaues Betrachten zu üben. Durch Wahrnehmen, Beschreiben, Vergleichen wird ästhetisches Bewusstsein und Urteilskraft angebahnt und erweitert. Bilder eröffnen vielfältige Chancen, Fantasie anzuregen und zu eigenem, produktivem Gestalten zu motivieren. Die Begegnung mit Kunstwerken und Künstlern wird in ihrer Vielschichtigkeit und ihren Möglichkeiten für sie erfahr- und erlebbar und so auch für den Unterricht gut umsetzbar. Produktive Aneignungsverfahren bieten viele Möglichkeiten und können ausprobiert werden. Museumspädagogische Aspekte werden einbezogen. Im Wechsel von theoretischem Hintergrundwissen, praktischem Arbeiten und Erleben und dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen haben alle die Möglichkeit sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen.