Mach mal – zeig mal – lass hören!

Zur Verbindung von ästhetischer und (früh)kindlicher Sprachbildung im Übergang vom Kindergarten zur Schule

Zielgruppe: Lehrer/innen in der Eingangsstufe der Grundschule sowie Erzieher/innen in Kindergärten und Kindertagesstätten

Leitung: Ute Wieder, Fachberaterin, Dipl.-Kunstpädagogin, Leiterin der KINDER+KUNST Werkstatt, Atelier und Galerie e.V. Göttingen

Lehrgang 922774

27.06. - 29.06.2018

Mittwoch - Freitag

Ziele

• Austausch über das Bildungsverständnis in Kindergarten und Grundschule mit Blick auf ein konsistentes, ganzheitliches Bildungsverständnis von 0 - 10 Jahren
• Kennenlernen und Erproben von ästhetisch-künstlerischer Werkstatt- und Projektarbeit an selbst gewählten Themen und darin enthaltene Sprachanlässe erkennen
• Erkennen und gestalten geeigneter Bildungssituationen und Lernszenarien in Vorbereitung auf den Schulbeginn bzw. im Unterricht im Bereich der ästhetisch-künstlerischen Werkstattarbeit
• Konzepte und Handlungsstrategien entwickeln für inhaltliche sowie organisatorische Herausforderungen im eigenen Arbeitsfeld und ästhetische Projekte planen können

Programm

Kunst regt Kommunikation an und setzt Sprachanreize.
Um Kontinuität, Nachhaltigkeit und Anschlussfähigkeit von sprachlicher Bildung bzw. Förderung im Übergang von Kindertagesstätte zu Schule gewährleisten zu können, wird es zunächst im kommunikativen Austausch um praxisrelevante Aspekte des jeweiligen Einrichtungsalltages, der entsprechenden Rahmenbedingungen und des Bildungsverständnisses von Kindern in Kindertagesstätten und Schule gehen. Beispielhaft werden wir einrichtungsübergreifende ästhetische Werkstattpraxisprojekte auf deren Anlässe für Kommunikation und Sprache, immer auch auf ein sprachanregendes Klima, untersuchen.
Im unmittelbar sinnlichen Kontakt mit unterschiedlichsten Materialien, Verfahren, Methoden und Themen, in Einzel- oder Gruppenarbeit lädt der „Kunstraum" dazu ein, spielerisch-praktisch und kommunikativ die Chance der Eigensteuerung des Handelns und der Selbstorganisation innerhalb von ästhetischer Werkstattarbeit zu erleben und zu nutzen.
Das eigengestalterische ästhetisch-praktische Tun wird Impulse für künstlerische Handlungsfelder in Kindertagesstätte und Schule ermöglichen und Fragen aufwerfen, die uns zu einer praxisorientierten Bearbeitung führen werden:
• Wie findet man unter partizipatorischen Aspekten Kinderkunst-Projektideen, die sowohl Freiraum für das Verfolgen eigener und gemeinsamer als auch für das Nachahmen von Ideen anderer zulassen?
• Welche Rahmenbedingungen brauchen Projekte, um sprachanregend und -bildend für Kinder unabhängig von Alter, Veranlagung und Herkunft aus unterschiedlichen Kulturen zu wirken?
• Welche Formen ästhetischer Bildungs-
zusammenarbeit von Kindertageseinrichtung und Schule können ausgehend von Erkenntnissen zu frühkindlich ganzheitlichem Lernen hin zu fächerübergreifendem Lernen in der Grundschule erkannt und organisiert werden?

Hinweis

Bitte bringen Sie Dokumentationen/Ergebnisse zu gelungener ästhetischer Projektarbeit in Kindergarten und Grundschule auch auf USB Stick, bequeme Arbeitskleidung, Skizzenbuch/Notizblock, Schreib- und Zeichenutensilien mit.