„Habe nun, ach!“

Versuch eines szenischen Textzugangs zu Goethes Faust I

Zielgruppe: Lehrer/innen der Sekundarstufe II an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien

Leitung: Andrea Kalenberg, Oberstudienrätin, Theatermultiplikatorin, Lehrerin für Deutsch und Französisch, Freiburg
Heike Kienle-Weber, Studienrätin, Theatermultiplikatorin, Lehrerin für Deutsch und Geschichte, Theaterpädagogin (BuT), Konstanz 

Lehrgang 922139

22.11. - 24.11.2017

Mittwoch - Freitag

Ziele

Die Teilnehmer/innen kennen anhand theaterpraktischer Methoden verschiedene Interpretationsmöglichkeiten und -ebenen des Dramas, welches Abitur-Schwerpunktthema im Unterrichtsfach Deutsch ist. Die theaterpraktische Herangehensweise vermittelt dabei kreative Impulse für ein ganzheitliches und nachhaltiges Lernen.

Programm

Goethes ‚Faust' gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Figuren existentielle Themen der Identitätssuche und der Sinnfrage verkörpern.
In unserer Fortbildung bieten wir einen auf die Altersgruppe zugeschnittenen szenischen Zugang zu Goethes Drama. Auf sinnliche Weise mit abwechslungsreichen Theatermethoden soll den Schüler/innen Zugang zu Personen und Konflikten des Dramas eröffnet werden. Dies soll vor allem körperlich erfahren, erprobt und anschließend reflektiert werden.Inhaltliche Schwerpunkte werden hierbei auf Fausts Existenzkrise, den Pakt mit Mephisto und die Gretchentragödie gelegt.
Zudem wird erforscht, wie durch die Arbeit an Text, Dialog und eigenen Ergänzungen dem Drama szenische Interpretationsansätze entlockt werden können. Die Fortbildung hat sich zum Ziel gesetzt, einzelne Module zu vermitteln, die zum einen ‚klassenzimmergerecht' und zum anderen unabhängig voneinander unterrichtet werden können. Die Vorbereitung auf das Abitur bleibt dabei immer der Fokus. 

Hinweis

Bitte bringen Sie bewegungsfreundliche Kleidung mit und eine Textausgabe von Goethes „Faust" Erster Teil.